Leitfaden für Kaiser

Der Leitfaden für das Kaiserpaar

Auch dem Kaiserpaar möchten wir an dieser Stelle eine kleine Hilfe geben.

Das Erringen der Kaiserwürde ist in § 12 Abs. 2 der Satzung des Schützenvereins Wadelheim e.V. geregelt.

  • Die Kaiserwürde ist allen ehemaligen Königen vorbehalten.
  • Der Kaiser wird im Abstand von 3 Jahren ausgeschossen. Abweichungen vom Zeitraum können durch Beschluss der Mitgliederversammlung getroffen werden.
  • Der Kaiserschuss kann frühestens 5 Jahre nach dem letzten Königsschuss getan werden.
  • Die Kaiserwürde kann nur einmal erreicht werden.

Nach dem Kaiserschuss gibt der Kaiser dem Vorstand den Namen seiner Kaiserin bekannt. Die Adjutanten überbringen im Namen des Kaisers einen Blumenstrauß.

Sonntags hat der Kaiser keine Verpflichtungen.

Die Proklamation findet am Sonntag, gleichzeitig mit der Königsproklamation, statt. Angemessene Kleidung ist hierzu erwünscht.

Das Kaiserpaar hat im ersten Jahr die Möglichkeit einen eigenen Ehrentisch für seine Gäste zu bekommen.

Sollte dieses nicht gewollt sein, so ist sein Platz zusammen mit seiner Kaiserin im ersten Jahr mit am Königstisch. In den folgenden Jahren ist es dem Kaiser freigestellt, ob er mit am Königstisch oder Tisch des Vorstandes sitzt.

Montag

Am Montagmorgen trifft sich der Kaiser mit dem Vorstand, den Offizieren und dem Spielmannszug. Der Kaiser erscheint im schwarzen Anzug, mit Hut und Kaiserkette. Anschließend ist der Aufmarsch zum Frühschoppen. Beim ersten Frühschoppen nach dem Kaiserschuss gibt der Kaiser ein Fass Bier aus (50l).

Am Montagnachmittag ist Gelegenheit zum Fototermin. (in Absprache mit dem Fotographen)

Am Montagabend wird der Kaiser vom gesamten Schützenverein ausgeholt. Wohnt der Kaiser vom König weit entfernt, wird er beim König ausgeholt.

Getränke, etc. müssen dabei nicht gestellt werden.

Im ersten Jahr:

Der Kaiser arbeitet für ein Jahr aktiv im Vorstand mit. Er hat gegenüber dem Vorstand, insbesondere bei den Versammlungen, keine Verpflichtungen.

Für insgesamt drei Jahr ist er ein geborenes Mitglied des Vorstands.

Sonntagmorgens wird der Kaiser vom Spielmannzug geweckt.

Im folgenden, ersten Jahr nimmt der Kaiser mit der Kaiserkette an der heiligen Messe teil.

Sonntagnachmittags wird der Kaiser zur Gefallenenehrung ausgeholt (evtl. beim König).

Getränke, etc. müssen auch dabei nicht gestellt werden.

Die o.a. Verpflichtungen gelten nur für das erste Jahr nach dem Kaiserschuss.

Der Kaiser erhält folgende Zuwendungen:

  • als Preis einen Präsentkorb
  • Kaisergeld € 150,00
  • aus dem Königsbund von jedem lebenden König € 10,00

Wir hoffen, dass wir mit diesem Leitfaden allen künftigen Königen und Kaisern etwas helfen können und freuen uns über eine rege Teilnahme beim Königs- und Kaiserschiessen.